Aktuell: Veranstaltungen

Runder Tisch der Religionen: „Über den Ursprung von Erlösung“

Zu einem Gesprächsabend in der Bahá'í-Gemeinde lädt Familie Herndon am 17. Januar 2012 um 19.30 Uhr zu sich nach Hause in die Ernst-Lemmer-Straße 8, Marburg-Wehrda ein.

An den Gesprächsabenden des Runden Tisches der Religionen treffen sich die Vertreter der Evangelischen Kirche, der Omar-Ibn-al-Khattab-Moschee, die Jüdische Gemeinde Marburg, die Bahá'í-Gemeinde Marburg und das Buddhistische Shambala-Zentrum sowie andere Religionen und Weltanschauungen zum Austausch. Gäste sind herzlich willkommen.

Runder Tisch der Religionen: Jahresprogramm

Regelmäßige Veranstaltungen im Januar 2012

Philippshaus

Di 15.00 Uhr Krabbelgruppe (bis 3 Jahre)
und Kindergruppe (4-8 Jahre)
Di 18.00 Uhr Trauergruppe
(in der Regel am 1. und 3. Dienstag im Monat)
Kontakt: Silvia Möller, Tel. (06421) 913911
und Petra Styra, Tel. (06421) 36314
Mi 10.30 Uhr Gedächtnistrainingsgruppe
(am 2. Mittwoch im Monat)
Do 15.00 Uhr Offener Gemeindenachmittag:
26.01. „Reisebericht aus Moretele“
mit Jörg Rustmeier
Do 20.15 Uhr Kantorei
Fr 15.00 Uhr Gesprächskreis Friedrichstraße 20
(in der Regel am 3. Freitag im Monat)
Fr 19.30 Uhr Biblischer Gesprächskreis
(in der Regel am 1. Freitag im Monat)

Gemeindehaus Ost

Mo 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker I
Mi 18.30 Uhr Narcotics Anonymous
Do 15.00 Uhr Offener Gemeindenachmittag:
19.01. „Diavortrag über Kiew“
mit Klaus Koch
Fr 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker II

Universitätskirche

Do 18.45 Uhr Orgelvesper
(im Anschluss um 19.00 Uhr Ev. Messe)
Kinderweihnachtskonzert mit Fredrik Vahle und Beate Lambert

Am 11. Dezember um 15.00 Uhr laden Fredrik Vahle und Beate Lambert zu einem Konzert ein. Weil es beim letzten Mal so schön war, wollen die Erfinder von „Anne Kaffeekanne“ und dem „Meckertroll“ ihre kleinen und großen Freunde in diesem Jahr wieder mit neuen und alten Liedern, Klängen und Geschichten beschenken.

Welt-AIDS-Tag 2011: „Themba – das Spiel seines Lebens“

Die AIDS-Hilfe Marburg zeigt am Welt-AIDS-Tag, Donnerstag, 1. Dezember, um 17 Uhr im Capitol-Kino, Biegenstraße den Kinofilm „Themba - das Spiel seines Lebens“, Deutschland/Südafrika 2010, ab 12 J., mit anschließendem Filmgespräch.

Der Spielfilm erzählt die Geschichte des südafrikanischen Jungen Themba, der auf dem Land in Armut und unter schwierigen familiären Bedingungen aufwächst. Durch den Fußball, für den sich der hochtalentierte Themba begeistert, findet er letztlich seinen Weg. Der Film thematisiert daneben die besondere Aidsproblematik des Landes, vor allem die Tabuisierung von Aids und die Ausgrenzung Betroffener. In einer Nebenrolle tritt der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann auf.

Filmtrailer und Interview

Adventsfeiern

Im Rahmen unserer offenen Gemeindenachmittage laden wir zu den Adventsfeiern am 1. Dezember in das Gemeindehaus Ost und am 8. Dezember in das Philippshaus ein. Vorweihnachtliche Feiern finden auch im Altenwohnheim in der Friedrichstraße 20 am 3. Dezember und im Begegnungszentrum „Auf der Weide“ am 20. Dezember statt.

Regelmäßige Veranstaltungen im Dezember 2011

Philippshaus

Di 15.00 Uhr Krabbelgruppe (bis 3 Jahre)
und Kindergruppe (4-8 Jahre)
Di 18.00 Uhr Trauergruppe
(in der Regel am 1. und 3. Dienstag im Monat)
Kontakt: Silvia Möller, Tel. (06421) 913911
und Petra Styra, Tel. (06421) 36314
Mi 10.30 Uhr Gedächtnistrainingsgruppe
(am 2. Mittwoch im Monat)
Do 15.00 Uhr Offener Gemeindenachmittag:
  08.12. Adventsnachmittag
Do 20.15 Uhr Kantorei
Fr 15.00 Uhr Gesprächskreis Friedrichstraße 20
(in der Regel am 3. Freitag im Monat)
Fr 19.30 Uhr Biblischer Gesprächskreis
(in der Regel am 1. Freitag im Monat)

Gemeindehaus Ost

Mo 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker I
Mi 18.30 Uhr Narcotics Anonymous
Do 15.00 Uhr Offener Gemeindenachmittag:
  01.12. Adventsnachmittag
Fr 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker II

Universitätskirche

Do 18.45 Uhr Orgelvesper
(im Anschluss um 19.00 Uhr Ev. Messe)
„Interreligiöser Dialog – Voraussetzungen und Ziele“

Der Runde Tisch der Religionen Marburg lädt Bischof Martin Schindehütte am 25. November 2011 um 20.00 Uhr c.t. in das Philippshaus ein zum Thema:

„Interreligiöser Dialog - Voraussetzungen und Ziele“

Martin Schindehütte ist Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und Leiter der Hauptabteilung „Ökumene und Auslandsarbeit der EKD“. Seit 2006 nimmt er als Auslandsbischof der EKD auf seinen Reisen an zahlreichen ökumenischen und interreligiösen Begegnungen teil.

In einem Vortrag von 2007 hat er den notwendigen Dialog zwischen den Religionen mit folgenden Worten begründet: „Religionen und Kulturen kommen durch moderne Formen der Mobilität und Kommunikation einander in einer Weise nahe und verwickeln sich ineinander wie niemals zuvor. Darin stecken große Gefahren, aber auch große Chancen. Unser Wissen um Kulturen und Religionen, unsere Fähigkeit zu profilierter und empathischer Begegnung, unser Wille zu gemeinsamem Handeln angesichts der globalen Überlebensherausforderungen sind eher bescheiden und ganz gewiss nicht zureichend. Wir brauchen dringend den Ausbau von Strukturen und Kompetenzen, die einen lebensdienlichen Dialog ermöglichen, der sich für die Dialogpartner nicht in Relativierung und Gleich-Gültigkeit aller Perspektiven verliert, sondern gerade jene Bindungen und Orientierungen im Glauben stärkt, die zu einem engagierten und nachhaltigen Beitrag zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung bereit und in der Lage sind.“

John Rutters „Requiem“ – Eine Meditation über Leben und Tod

Am Totensonntag, 20. November 2011 führt der Gospelchor „Joy of Life“ der Kurhessischen Kantorei Marburg um 17.00 Uhr John Rutters „Requiem“ in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien in Marburg auf. Umrahmt wird das Requiem von anderen instrumentalen und vokalen Werken Rutters.

Der spontane Erfolg des 1985 komponierten „Requiem“, das Rutter dem Andenken seines Vaters widmete, der im vorausgegangenen Jahr gestorben war, kam geradezu einem Wunder gleich. In den ersten sechs Monaten nach seiner Veröffentlichung erlebte das Werk allein in Amerika über fünfhundert Aufführungen. Das Requiem vermittelt eine von Rutters eigenem Verlust in jener Zeit geprägte Stimmung des Trostes. Das Werk ist in einer Musiksprache gehalten, die der Komponist beschrieb als „eine, die meinem Vater persönlich sehr gefallen hätte“. Es bezieht seine Inspiration nicht zuletzt aus Gabriel Faurés 1888 entstandenem Requiem. Als er die Noten von Fauré anschaute, kam ihm die Idee eines zeitgenössischen Requiems fernab der gewaltigen, dunklen Klangfarben und dramatischen Rhythmen eines Berlioz, Verdi oder Britten.

Bewusst bricht Rutter in seinem Requiem die traditionelle Gliederung der Totenmesse auf. Er unterlegt seiner Musik eine persönliche Auswahl von Texten, die sowohl aus der liturgischen Totenmesse als auch aus dem 'Book of Common Prayer' von 1662 stammen. Die sieben Sätze des Werkes bilden eine bogenartige Meditation über Themen, die sich mit dem Leben und dem Tod beschäftigen. Rutter selbst beschreibt sein Werk mit folgenden Worten: „Es ist vertraut statt erhaben, nachdenklich und lyrisch statt dramatisch, tröstend statt trostlos und zugänglich statt distanziert.“

John Rutter wurde 1945 in London geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Chorsänger an der Highgate School. Er studierte Musik am Clare College in Cambridge, wo er bereits vor seinem Abschluss erste Kompositionen veröffentlichte und erste Plattenaufnahmen machte. Seine Arbeit als Komponist umfasst sowohl große als auch kleinere Chorwerke, zahlreiche Orchester- und Instrumentalstücke, ein Klavierkonzert, zwei Kinderopern, Musik für das Fernsehen und Auftragswerke für Gruppen wie das Philip Jones Brass Ensemble und die King's Singers.

Mitwirkende:
Gospelchor der Kurhessischen Kantorei „Joy of Life“
Marburger Kammerorchester mit Bläsern
Harfe (Cordula Poos) und Sopran (Cornelia Fiebig)
Leitung: Jean Kleeb

Konzertkarten: 14,– € (erm. 10,– €)
Vorverkauf: Marburger Tourismus und Marketing GmbH, Pilgrimstein 26, Tel: (06421) 99120

Konzertplakat (PDF)

Kino & Kirche: „Die Frau die singt“

(Foto: Arsenal Film Verleih)

Der ökumenische Arbeitskreis Kino und Kirche zeigt am Sonntag, 13. November, um 13.00 Uhr „Die Frau die singt“ im Filmkunsttheater am Steinweg.

Das ungewöhnliche Testament ihrer Mutter schickt die Zwillinge Jeanne und Simon auf eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit, um ihren bislang tot geglaubten Vater und einen unbekannten Bruder zu suchen.

Mit nichts als einem Foto ihrer Mutter in der Hand machen sich die beiden auf den Weg in den Nahen Osten. Allmählich finden sie heraus, dass ihre Mutter vor ihrer Emigration in blutige Kämpfe zwischen Christen und Muslimen verwickelt war. Ein gut gehütetes, erschütterndes Familiengeheimnis vor dem Hintergrund eines Bürgerkriegs im Nahen Osten: Denis Villeneuve erzählt in „Die Frau die singt“ eine tief berührende, universale Geschichte, die sich über zwei Generationen erstreckt.

Filmtrailer

„Schwanengesang“ von Heinrich Schütz

12. November 2011 um 20.00 Uhr

Instrumental- und Vokalsolisten des Ensembles für Alte Musik Saltarello führen den letzten Werkzyklus von Heinrich Schütz auf, der in seinem Sterbejahr 1672 entstanden ist. Darin vertonte der Komponist elf doppelchörige Motetten über den Psalm 119. Diese Motetten stellte er mit zwei weiteren Motetten über den 100. Psalm und einem Magnificat zu einer Sammlung zusammen, die „Schwanengesang“ genannt wird.

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