Regelmäßige Veranstaltungen im März 2012

Philippshaus

Di 15.00 Uhr Krabbelgruppe (bis 3 Jahre)
und Kindergruppe (4-8 Jahre)
Di 18.00 Uhr Trauergruppe
(in der Regel am 1. und 3. Dienstag im Monat)
Kontakt: Silvia Möller, Tel. (06421) 913911
und Petra Styra, Tel. (06421) 36314
Mi 10.30 Uhr Gedächtnistrainingsgruppe
(am 2. Mittwoch im Monat)
Do 15.00 Uhr Offener Gemeindenachmittag:
22.03. „In gesunden Tagen Vorsorge treffen: Willenserklärung“
mit Jürgen Gaußmann vom Arbeiter Samariter Bund
Do 20.15 Uhr Kantorei
Fr 15.00 Uhr Gesprächskreis Friedrichstraße 20
(in der Regel am 3. Freitag im Monat)
Fr 19.30 Uhr Biblischer Gesprächskreis
(in der Regel am 1. Freitag im Monat)

Gemeindehaus Ost

Mo 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker I
Mi 18.30 Uhr Narcotics Anonymous
Do 15.00 Uhr Offene Gemeindenachmittage:
01.03. Frau Kranz referiert:
„Weltgebetstag aus Malaysia“
15.03. „Die Beatles – eine leise Band“
mit Kantor Gerold Vorrath
Fr 20.00 Uhr Anonyme Alkoholiker II

Universitätskirche

Do 18.45 Uhr Orgelvesper
(im Anschluss um 19.00 Uhr Ev. Messe)
Konzert am Palmsonntag

Yoshio Takayanagi spielt auf der Laute und der Theorbe am 1. April um 17.00 Uhr in der Universitätskirche Werke aus der Renaissance und von Johann Sebastian Bach. Dieses Konzert findet im Rahmen der 39. Bach-Tage Hessen-Thüringen statt.

Lichtmessfeier in der Elisabethkirche

Die Darstellung des Herrn im Tempel. Tafelgemäldes des Johann von der Leiten am Marienaltar der Elisabethkirche aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts (Foto: Bernhard Dietrich)

Der Weihnachtsfestkreis des Kirchenjahres schließt sich. Er findet seinen letzten Höhepunkt in der Darstellung des neugeborenen Kindes im Tempel, denn so schreibt es das Gesetz des Mose nach den Worten des Evangelisten Lukas vor: „Alle männliche Erstgeburt soll dem Herrn geheiligt sein.“ Zum Dank für das Geschenk des Kindes opfert man „ein paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“ Simeon und Hanna, zwei unermüdliche Beter im Tempel, welche über die Erwartung des Messias alt geworden sind, erkennen sofort, wer das unscheinbare Kind ist, das da im Tempel zum Altar getragen wird. Sie preisen es als ein Licht, das die Heiden erleuchten wird. Seit alters her versteht sich die christliche Gemeinde als jenes Volk der Heiden, das durch das Christuslicht erleuchtet wird. Von daher stammt die gottesdienstliche Sitte, mit brennenden Lichtern durch die Räume der Kirche zu ziehen als Zeichen des Christuslichtes, das in den Herzen der Gläubigen wiederstrahlen soll. Und deshalb wird dieser besondere Gottesdienst, der zu diesem Fest der Darstellung des Herrn im Tempel gefeiert wird, auch „Lichtmess“ genannt.

Die Elisabethkirche als mittelalterliche Prozessionskirche mit ihren hohen Chören und weiten Schiffen bietet eine besondere Möglichkeit, diese festliche Prozession zu entfalten. So beginnt der Wortgottesdienst im Hauptschiff der Kirche vor dem Lettner mit Gesang, Lesungen, Gebeten und der Predigt, es folgt dann in der abgedunkelten Kirche die Lichterprozession, die im Hohen Chor mit der Feier des Heiligen Mahles am Hochaltar abschließt.

Zu dieser Feier, die nun schon seit über dreißig Jahren in Marburg Sitte ist, wird auch in diesem Jahr am 2. Februar um 18 Uhr eingeladen. Wer die Freude und Feierlichkeit des Weihnachtsfestes in sich und in der Gemeinschaft mit anderen nachklingen lassen möchte, ist herzlich eingeladen.

Friedrich Dickmann, Pfr. i. R.

Gender-Gottesdienst

Am Montag, dem 30. Januar lädt der Gender-Arbeitskreis der Theologischen Fakultät um 19.30 Uhr in zu einem Gottesdienst ein.

Thema: „Miteinander - Durcheinander“

Moretele-Sonntag am 29. Januar

Der letzte Sonntag nach Epiphanias steht in den Kirchengemeinden Marburgs ganz im Zeichen unseres Partnerkirchenkreises Moretele in Südafrika. So wird auch in der Universitätskirchengemeinde gesammelt für die AIDS-Hilfe Moretele sowie für eine Tuba, die die Lutheran Church Brassband Mosetlha dringend benötigt.

Die Lutheran Church Brassband Mosetlha bei YouTube

XIII. Marburger Ökumene-Gespräch und Vespergottesdienst

Zum dreizehnten Mal findet am Samstag, 28. Januar, in der Aula Magna der Alten Universität (Rudolfsplatz) in Erinnerung an das Religionsgespräch von 1529 das Marburger Ökumene-Gespräch statt.

Es sprechen Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, ferner der ehemalige Präsident der Berliner Humboldt-Universität, der Kirchengeschichtler Prof. Dr. Christoph Markschies, sowie der Soziologe Prof. Dr. Heinz Bude zum Thema: „Wie viel Demokratie braucht Religion? - Wie viel Religion braucht Demokratie?“. Das Podium wird moderiert von Prof. Dr. Dieter Korsch vom Fachbereich Evangelische Theologie der Universität.

Das Marburger Ökumene-Gespräch wird um 9.00 Uhr eröffnet; die Hauptreferate beginnen um 9.15 Uhr. Anschließend ist eine Aussprache zwischen den Refererenten sowie eine Diskussion mit dem Publikum vorgesehen. Am Nachmittag finden zwischen 14.00 und 15.30 Uhr offene Gesprächsrunden statt. Mit einem ökumenischen Vespergottesdienst, der um 15.45 in der Universitätskirche beginnt, schließt das diesjährige Ökumene-Gespräch.

Die Marburger Öffentlichkeit ist zu diesem herausragenden Ereignis herzlich eingeladen.

Universitätsstadt Marburg: Presseinformation von 22.12.2011

„Reisebericht aus Moretele“ mit Jörg Rustmeier

Schulkinder in Moretele (Foto: Jörg Rustmeier)

Am 26. Januar um 15.00 Uhr im Philippshaus

Im Oktober 2011 besuchte Jörg Rustmeier mit einer Delegation aus Marburg unseren Partnerkirchenkreis in Südafrika. Von seinen Eindrücken berichtet er in Wort und Bild im Rahmen des Offenen Gemeindenachmittags.

Runder Tisch der Religionen: „Über den Ursprung von Erlösung“

Zu einem Gesprächsabend in der Bahá'í-Gemeinde lädt Familie Herndon am 17. Januar 2012 um 19.30 Uhr zu sich nach Hause in die Ernst-Lemmer-Straße 8, Marburg-Wehrda ein.

An den Gesprächsabenden des Runden Tisches der Religionen treffen sich die Vertreter der Evangelischen Kirche, der Omar-Ibn-al-Khattab-Moschee, die Jüdische Gemeinde Marburg, die Bahá'í-Gemeinde Marburg und das Buddhistische Shambala-Zentrum sowie andere Religionen und Weltanschauungen zum Austausch. Gäste sind herzlich willkommen.

Runder Tisch der Religionen: Jahresprogramm

„Hartes Brot und Götterspeise. Der Geschmack der Liturgie“

In der Gottesdienstreihe im Wintersemester haben wir uns gefragt: Wie riechen und schmecken Kyrie, Gloria und Credo? Wie entfalten sich Gebet und Segen am Gaumen? Welches Aroma hat die Feier des Abendmahls?

Zu zwei Gottesdiensten in der Predigtreihe laden wir im neuen Jahr ein:

15. Januar „Segnen“
Predigt: Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau
Musik: ESG-Chor, Leitung Stephanie Haas und Lea Chilian; Gerold Vorrath, Orgel

5. Februar „Mahl feiern“
Gabi Erne: Liturgy Specific Art, Predigt: Prof. Dr. Thomas Erne
Musik: Johannes Tanzer, Flöte; Gerold Vorrath, Orgel

Ökumenischer Gottesdienst zu Epiphanias

Die heiligen drei Könige vor Marburg (Otto Ubbelohde 1867-1922)

Am Donnerstag, dem 5. Januar, findet am Vorabend des Dreikönigsfestes um 19.00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst nach der Lima-Liturgie unter Leitung von Prädikant Zimmermann statt. Als Gastprediger ist der Pastor der Baptistengemeinde in Marburg Parvis Rahbarnia eingeladen. Die Kantoreischola der Universitätskirche singt u.a. das „Gemeinsame Gebet nach Taizé“.

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